Mein Coaching setzt zum einen an der inneren Einstellung und zum anderen an der Mitgestaltung der Außenwelt an. Beides profitiert von einem wissenschaftlichen Fundament und langjähriger praktischer Erfahrung. Auch mein Wissen und Erfahrungen mit Hochsensibilität und Hochbegabung bauen auf einem geisteswissenschaftlichen Studium auf und langjähriger Praxis als Karrierecoach auf.

Aus Forschung und Erfolgscoaching ist hinreichend bekannt, dass Mindset, Einstellungen, Sichtweisen den Erfolg unseres Handelns stark beeinflussen. Daher ist es sinnvoll, dieses Thema zum zentralen Thema eines Coachings zu machen. Vor allem Hochsensible und Hochbegabte profitieren sehr davon.

Methoden, die an diesen Mechanismen ansetzen, nenne ich pauschal mentale Methoden. Davon gibt es mittlerweile viele. In ihren Grundzügen arbeiten sie alle gleich: Sie erarbeiten eine kaftvolle Vision, ein emotionales, attraktives Bild, das möglichst über lange Zeit wiederholt visualisiert wird. Der Effekt ist, dass alle seelischen und körperlichen Energien sich auf dasselbe Ziel ausrichten. Im Optimalfall können so innere und äußere Widerstände spielend überwunden werden.

Um Wirkungen zu erhalten, die sich langfristig positiv auf das gesamte Leben auswirken, müssen alle Methoden in einen größeren Rahmen eingebettet sein, damit die entfalteten Wirkungen zum eigenen Lebensplan passen und diesen im Idealfall verstärken, verbessern, erleichtern. Diesen größeren Rahmen können grundlegende Werte bilden und langfristige, übergeordnete Lebensziele sowie das Menschenbild.

Mein Rahmen bildet der Glaube an freie Persönlichkeiten in einer freien demokratischen Gesellschaft sowie der Glaube an das grundlegend Gute im Menschen. Diese Werte sind die Grundlage aller meiner Methoden und meines gesamten Wirkens. Meine wissenschaftliche Basis sind Systemtheorie, radikaler Konstruktivismus, Gehirnforschung und Neuroplastizität.

Auch wenn mittlerweile hinreichend bekannt ist, dass das Mindset und Motivation oft den entscheidenden Unterschied machen zwischen Erfolg und Misserfolg und man diese durch (Selbst-) Coaching steigern kann, so sind sie meist nicht der alleinige springende Punkt. Das passende Know-How muss eben auch dazu kommen.

Darum biete ich beides: Das entsprechende Know -How und Motivations-Unterstützung. Auf der einen Seite Informationen und Hintergrundwissen zu den jeweils gestellten Fragen. Auf der anderen Seite Coaching, das eher prozesshaft die richtigen Informationen zur jeweils sich wandelnden Situation bietet und die Gelegenheit, regelmäßig den eigenen Entwicklungsprozess zu reflektieren, mit dem Ziel, die Selbststeuerungsfähigkeiten zu verbessern.

Motivation, das ist aus der Psychologie bekannt, führt am ehesten zum Erfolg, wenn sie aus dem eigenen Inneren kommt, aus einem eigenen Wunsch oder Bedürfnis entsteht. Oft entsteht sie aus dem Bedürfnis nach Sinn und/ oder Lebensglück. Das Rezept des Lebensglücks liegt wie ein Samenkorn ganz tief in jeder Person selbst.

Zum Schwerpunkt Hochsensibilität und Hochbegabung

Hochsensibilität und Hochbegabung sind keine Krankheiten und bedürfen daher auch keiner Heilung. Heilsame Wirkung kann Coaching dennoch entfalten, allein schon über Information und Klärung, wie und ob du dich zu den Themen zugehörig fühlst und welche Möglichkeiten du hast, damit umzugehen. Die Anzahl der unwissentlich Hochbegabten und Hochsensiblen ist mutmaßlich sehr hoch. Es gibt rund 1,5 Millionen Hochbegabte in Deutschland. Mitglied beim Hochbegabtenverein Mensa sind nur rund 15.000 Personen. Der Anteil Hochsensibler Personen an der Gesamtbevölkerung sind 15 bis 20 %. Das sind ca. 8 bis 16 Millionen hochsensible Menschen. Tendenz steigend!

Hochsensibilität und Hochbegabung äußern sich sehr unterschiedlich. Stark schwankende Leistungsfähigkeit kann eines der Merkmale sein. Um die Leistungsfähigkeit stabilisieren zu können, ist es hilfreich, die Grund-Ursache zu erkennen. Oft liegen auch Mischungen und Wechselwirkungen vor. Über den Weg der Information, Beratung und angeleiteter Selbstdiagnose können diese Ursachen eingegrenzt werden.

Auch wenn Hochsensible und Hochbegabte keine zwingend deckungsgleichen Gruppen sind, zeigt es sich im lösungsorientierten Coaching als hilfreich, Definitionen erweitert zu betrachten. Gründe dafür sind, dass in der Realität Grenzen sich fließend und wechselhaft zeigen sowie Stärken und Schwächen sich oftmals gegenseitig im Wege stehen. So kommt es, dass Messungen in diesen Bereichen schwierig sind.

Insbesondere Hochsensibilität lässt sich nicht messen. Psychologen schätzen ihren Anteil auf etwa 10-20% der Bevölkerung. Die Messung von Hochbegabung hat auch ihre Tücken. IQ-Messwerte unterliegen gewissen Streuungen und Ungenauigkeiten. Insbesondere Hochsensible liegen in Tests oft unter ihrer Leistungsfähigkeit. Viele wollen ihren IQ nicht messen lassen. Die Grenzen zwischen hochintelligent und hochbegabt sind fließend.

Hochsensibilität und Hochbegabung führen zu einer von der Mehrheit unterschiedlichen Wahrnehmung, die neuronal, also körperlich bedingt ist. Dieses unterschiedliche Wahrnehmen und Erleben von Situationen ist daher ein mögliches Erkennungsmerkmal und gleichzeitig der Ausgangspunkt für das Coaching.

Um berufliche Herausforderungen erfolgreich meistern zu können ist es sinnvoll, diesen Umstand in allen beruflichen Situationen grundlegend zu berücksichtigen. Dadurch ergeben sich zahlreiche Ansatzpunkte zur Optimierung von Situationen wie Konkurrenz, Führung, Konfliktbewältigung,  Verhalten in Teams und Organisationen. Auch für die Stärken-Schwächen-Analyse ist dieser Umstand elementar, daraus folgend für Stellenbesetzungen, Berufswege- und Karriereplanung, Team- und sogar Organisationsentwicklung.

Längerfristige Folge der klareren Selbsterkenntnis ist eine realistischere Einschätzung der eigenen Stärken und Schwächen sowie derer von KollegInnen, Teams und Organisationen. Daraus folgt eine bessere Steuerung von Situationen, höheres Selbstbewusstsein, eine größere psychische Stabilität, höhere Stressresistenz, höhere Resilienz.

Die positive Auswirkung der diesbezüglichen Selbsterkenntnis, mit der man zunächst als Gedankenspiel beginnen kann, belegt deren Wirklichkeit.